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Neuer Lebensraum für Wildbienen

eingestellt von Verena Rösler am 21. November 2018

Die Gesamtschule Borken setzt sich aktiv für den Schutz der Wildbienen ein.

Die Gesamtschule Borken setzt sich aktiv für den Schutz der Wildbienen ein.

 

Borken/Gescher. Stolz zeigen die Schüler der Gesamtschule Borken ihr Werk. Die letzte Schraube wird mit dem Akkuschrauber platziert. Der große Nistkasten für die Wildbienen ist fertig. Er hängt jetzt an der Außenmauer der Schule. Viele kleine Schlupflöcher laden die Insekten zum neuen Frühjahr ein, sich hier einzunisten. Die Gesamtschule hat bei dem Projekt der Wildbienenförderung von Jürgen und Birgitt Kruse teilgenommen. Jürgen Kruse ist der Projektleiter der Wildbienenförderung des NABU Kreisverband Borken.

 

Samen und Pflanzen gebietseigener Wildblumen sollte man ausgeben.

Samen und Pflanzen gebietseigener Wildblumen sollte man ausgeben.

Mit ihrer Arbeit möchte das Paar die Bevölkerung für dieses wichtige Thema des Naturschutzes sensibilisieren. „Gerade Kindergärten und Schulen konnten wir mit unserer Idee begeistern“, sagt Jürgen Kruse. Dass die Bienen in der freien Natur bedroht sind, wissen wir. Häufig fehlen den Insekten schlicht der Lebensraum und die passende Nahrung. Neben dem neuen Nistkasten wurde extra ein Blühstreifen angelegt. „So haben die Wildbienen ihre Nahrung direkt vor der Haustür“, freut sich Jürgen Kruse. Dabei nutzen die Schüler das Saatgut von Pflanzen heimischer Wildblumen und -gräser. „Wir profitieren alle davon – die Bienen, die Schüler und die Erwachsenen“, sagt Schulleiter Axel Heinz zur Teilnahme an dem Projekt. Die Sparkassenstiftung für den Kreis Borken hat den NABU Kreisverband mit 3.000 Euro unterstützt.

 

Das Projekt dient auch dazu, dass die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert wird. „Manche angebotenen Insektenhotels sind gar keine guten Herbergen für die Bienen“, weiß Jürgen Kruse, der erklärt, dass diese Aktion auch Wissen vermittelt. „Flächen zu schaffen und das Thema in der Öffentlichkeit immer wieder bekannt zu machen ist der richtige Weg zum Schutz der Tiere“, lobt Hubert Buß, Regionaldirektor der Sparkasse Westmünsterland die Initiative.

 

Kleine Löcher mögen die Wildbienen gerne.

Kleine Löcher mögen die Wildbienen gerne.

Eine Anleitung zum Bau eines Wildbienenhauses gibt es hier:

Anleitung Wildbienenhaus

 

 

 

 

 

Bienenpaten in Gescher

Sparkasse ist Bienenpate in Gescher

Sparkasse ist Bienenpate in Gescher

 

Die Sparkasse Westmünsterland hat zudem eine Patenschaft für die Bienen in Gescher übernommen. In Kooperation mit dem Imkerverein Gescher-Stadtlohn-Velen und Umgebung e.V. wurde dies ermöglicht. Rote Nistkästen stehen in Gescher. „Mit der Hilfe der Sparkasse konnten wir Beuten, wie die Kästen auch genannt werden, für die Bienen errichten, in Gescher (gegenüber der AVIA-Tankstelle) leben nun zigtausend Bienen“, sagt Imker Heinrich Osterkamp vom Verein. Gemeinsam mit seinen Imkerkollegen Manfred Engbers, und Klaus Kreyelkamp kümmert er sich um die Völker. Zusätzlich hat der Verein ein Bienenhaus auf einem von Straßen-NRW zur Verfügung gestellten Grundstück errichtet. Dort wurden Blühmischungen eingesät und einige Obstbäume gepflanzt. „Für nur einen Teelöffel Honig muss eine Biene ungefähr eine Entfernung von München bis Moskau zurücklegen und rund eine Millionen Blumen befruchten“, erklärt Klaus Kreyelkamp.

Mehr unter: www.imker-gsv.de