Sparkasse Westmünsterland  

Vorstellung des neuen Bauratgebers „Besser wohnen im Kreis Borken“

von Lennart Faltmann am in Allgemein

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Broschüre enthält viele Tipps zum Energiesparen“

 

Kreis Borken. Lohnt sich für mich eine Photovoltaik-Anlage? Welches Heizungssystem passt zu meinem Gebäude? Welche energetischen Sanierungsmaßnahmen sind für mich sinnvoll und wie kann ich sie finanzieren? Wie kann ich möglichst lange in meinen eigenen vier Wänden wohnen bleiben? Diese und viele weitere Fragen zur Gebäudemodernisierung beantwortet die Neuauflage des Bauratgebers „Besser Wohnen im Kreis Borken“. In dem kürzlich umfassend sanierten Wohnhaus der Familie Altrogge in Bocholt stellten Landrat Dr. Kai Zwicker, Christoph Bruns (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Borken), Dr. Heiner Kleinschneider (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken), Thomas Venhorst (Energieberater der Service-Gesellschaft Handwerk der Kreishandwerkerschaft Borken GmbH) und Dr. Raoul G. Wild (Vorstandsmitglied der Sparkasse Westmünsterland) die 66 Seiten umfassende Informationsbroschüre vor.

 

Der Bauratgeber erscheint in einer Auflage von 8.000 Stück und liegt ab sofort kostenlos in den Rathäusern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden, beim Kreis Borken sowie in den Filialen der Sparkasse Westmünsterland aus und ist auch online unter https://kreis-borken.de/de/kreisregion/klimakreis-borken/veroeffentlichungen/ verfügbar.

 

„Klimaschutz ist eines der Themen, die bei uns im Kreis Priorität haben“, erklärte Landrat Dr. Kai Zwicker das Engagement der Kreises für den Bauratgeber. Er verwies darüber hinaus auf verschiedene Ansatzpunkte und Projekte, bei denen der Kreis bereits im Rahmen und des Klimaschutzkonzeptes aktiv ist. Christoph Bruns, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft ergänzt: „Gebäudemodernisierung weist heutzutage vielfältige Facetten auf. Über die klassischen Themen hinaus greifen wir mit dem Bauratgeber immer auch die aktuellen Trends und technische Neuerungen auf, zum Beispiel die Einsatzmöglichkeiten der Smart Home-Technologie oder auch die Kombination einer Photovoltaik-Anlage mit einem Batteriespeicher zur günstigen Stromversorgung des eigenen Elektro-Autos“. Dr. Raoul Wild von der Sparkasse Westmünsterland freut sich ebenfalls über die vielfältigen Inhalte des Bauratgebers: „Hier findet man als Eigenheimbesitzer alle wichtigen Infos zur energetischen Sanierung sowie zu verfügbaren Fördermitteln und Finanzierungsmöglichkeiten. Alle durchgeführten Maßnahmen dienen letztlich natürlich auch dem Werterhalt der Immobilie.“ Auch das durch die Sparkasse geförderte Solarpotenzialkataster des Kreises wird präsentiert, mit dem sich jeder durch ein paar Klicks kostenlos darüber informieren kann, ob sich die eigene Immobilie zur Nutzung der Sonnenenergie eignet.

 

Zum Hintergrund:

Der Bauratgeber erscheint seit der Premiere im Jahr 2006 bereits zum elften Mal. Er ist aus dem landesweiten Projekt „Mein Haus spart“ des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW entstanden. Im Rahmen dieses Projektes entwickeln verschiedene Partner bis heute immer wieder neue Aktivitäten. Im Zentrum stehen dabei stets die Themen Gebäudemodernisierung und zukunftsfähiger Wohnungsneubau. Der Bauratgeber ist eine Gemeinschaftsinitiative von Sparkasse Westmünsterland, Kreishandwerkerschaft Borken, Kreis Borken und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken. Initiiert wurde er in Kooperation mit der Aktion „Besser wohnen im Münsterland“, einem gemeinsamen Netzwerk der Kreise Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und Borken, der Stadt Münster sowie den jeweiligen Kreishandwerkerschaften unter der Federführung der Handwerkskammer Münster.

 

Ziel des Bauratgebers ist, Bürgerinnen und Bürger zu informieren über:

  • aktuelle technische Neuerungen,
  • neue Fördermöglichkeiten,
  • das Angebot an Handwerkerleistungen in der Region und
  • rechtliche Rahmenbedingungen.

Themen der aktuellen Ausgabe sind unter anderem:

  • Mit der eigenen Heizung Strom erzeugen,
  • Smart Home – Komfort, Sicherheit und Effizienz,
  • Mehr Wohnkomfort ohne Barrieren,
  • Förderungen und Beratungen und
  • Wettbewerb: Kreis Borken zeichnet vorbildlich sanierte Gebäude aus.

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