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Wieviel und welchen Wohnraum für das Westmünsterland?

von Robert Klein am 14. März 2018

Das Thema Wohnen treibt viele Menschen auch im Westmünsterland an. Auch in den Kreisen Borken und Coesfeld sind Grundstücke in Neubaugebieten in kürzester Zeit verkauft und Mietwohnungen in passender Größe und Lage stark nachgefragt. „Die Nachfrage nach Wohnraum kann längst nicht mehr immer erfüllt werden“, erklärt Vorstandsvorsitzender Heinrich-Georg Krumme. Die Sparkasse Westmünsterland hat sich daher mit der Wohnbau Westmünsterland und weiteren Partnern zusammengetan und eine Studie in Auftrag gegeben, die den künftigen Bedarf an Wohnraum abschätzen wird. Die Ergebnisse sollen im Herbst 2018 vorgestellt werden.

„Wichtig sind uns Informationen zum voraussichtlichen Bedarf an Gebäudearten und -größen sowie Preissegmenten, Flächen, barrierearmen und generationengerechten Wohnungen mit unterschiedlicher Zimmeranzahl“, so Heinrich-Georg Krumme, „zudem Informationen zur Konkurrenzfähigkeit von Immobilien-Beständen und zum Anteil vermarktbarer, individueller Wohnhäuser durch Nachfrage aus der einheimischen Bevölkerung und von außen.“ Die Ergebnisse werden separat für jede Kommune und zusammengefasst für jeden Kreis ausgewertet.

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse werden Handlungsempfehlungen entwickelt. Diese sollen auch die Wechselwirkungen berücksichtigen zwischen der Bevölkerungsentwicklung, der vom Markt gesteuerten Wohnungsbautätigkeit, der Preisentwicklung für Mieten und Bauland sowie der Einkommensentwicklung der Haushalte. Der Zeithorizont bis 2035 soll die geburtenstarken Jahrgänge der 1960-er Jahre berücksichtigen, die dann nahezu vollständig das Ruhestandsalter erreicht haben.

Da sich unvorhergesehene Ereignisse nicht prognostizieren lassen, wird die Studie den Bedarf für verschiedene Szenarien der Bevölkerungsentwicklung hochrechnen.

Durchgeführt wird die Studie durch das Pestel-Institut aus Hannover. Dieses hatte bereits 2005 eine Studie erstellt, die auch eine Prognose zur Wohnungsmarktentwicklung und zum Bedarf vor allem an Ein- und Zweifamilienhäusern enthielt. Die Steckbriefe je Kreis, Stadt und Gemeinde wurden von den Bürgermeistern als sehr hilfreich für ihre eigenen Planungen angenommen.

Heinrich-Georg Krumme: „Mit der aktuellen Untersuchung wollen wir einen frischen und sehr lokalen Blick auf den Wohnungsmarkt richten, der die Besonderheiten der Städte und Gemeinden in den Kreisen Borken, Coesfeld und Steinfurt berücksichtigt. Warum Steinfurt? Die Wohnbau Westmünsterland ist ebenfalls im Nachbarkreis aktiv, und die benachbarte Kreissparkasse Steinfurt beteiligt sich wie auch die weiteren Sparkasssen in den drei Kreisen sowie weitere Partner.“