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Trial-Sport: Licht im Abenteuerland

eingestellt von Verena Rösler am 22. Dezember 2018

Stadtlohn. Es ist ein Abend im Dezember. Nur schemenhaft lassen sich Umrisse auf dem Gelände des Vereins Trial-Motorsport-Club erkennen – an Training ist nicht zu denken. Doch dann legt Vereinsvorsitzender Werner Tippke den Schalter um und die neuen Strahler an den sieben zusätzlichen Lichtmasten beleuchten das Gelände. Die Sparkassenstiftung für Stadtlohn hat den Verein dabei mit 1.800 Euro unterstützt. Diese neue Investition ermöglicht es den Sportlern in der dunklen Jahreszeit ihr Hobby auszuüben. „Das Gelände muss gut ausgeleuchtet sein, damit die Jugendlichen die Felsbrocken oder senkrechten Mauern mit dem Fahrrad überwinden können“, beschreibt Werner Tippke den Sport. Trial bedeutet Prüfung. Dieser stellen sich die Jugendlichen immer wieder. Die Trialer durchfahren einen bestimmten Geländeabschnitt, eine sogenannte Sektion, wofür sie nur begrenzt Zeit haben. Geschützt mit Helm und Protektoren fahren sie, ohne die Füße von den Pedalen zu nehmen, über Stock und Stein. Deshalb haben die Spezialfahrräder auch keinen Sattel.

 

Auf der Sektion „Portugal“ zeigen die Trialer ihr Können. Über die zusätzliche Trainingszeit freuen sich alle Sportler und (1. R. l.) Klaus-Dieter Weßing (Fachbereichsleiter Stadt Stadtlohn), (1. R. r.) Werner Tippke (Vereinsvorsitzender), (1. R. l.) Karl-Heinz Böing und (1. R. r.) Frank Poppenborg (beide Sparkassenstiftung für Stadtlohn).

Auf der Sektion „Portugal“ zeigen die Trialer ihr Können. Über die zusätzliche Trainingszeit freuen sich alle Sportler und (1. R. l.) Klaus-Dieter Weßing (Fachbereichsleiter Stadt Stadtlohn), (1. R. r.) Werner Tippke (Vereinsvorsitzender), (1. R. l.) Karl-Heinz Böing und (1. R. r.) Frank Poppenborg (beide Sparkassenstiftung für Stadtlohn).

 

Was für Außenstehende halsbrecherisch aussieht, bedeutet für die jungen Fahrer Abenteuer pur. „Dieses Gelände ist einfach unglaublich und eine echte Bereicherung hier am Losbergpark – das zeigt auch die rege Teilnahme hier“, zeigt sich Sparkassen-Filialdirektor Frank Poppenborg beeindruckt. Er besuchte das Gelände gemeinsam mit Karl-Heinz Böing, Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftung, und Klaus-Dieter Weßing, von der Stadt Stadtlohn Fachbereich Schule, Kultur, Sport. 15 Sektionen befinden sich auf dem rund 4.500 Quadratmeter großen Areal, auf dem auch Wettkämpfe ausgetragen werden. „Die einzelnen Sektionen sind nach Ländern wie beispielsweise Deutschland, Portugal oder Frankreich aufgeteilt“, berichtet Werner Tippke. Als aktiver Trialer war er viel auf Reisen und kam auf die Idee, die großen und bunten Hindernisse so zu benennen. Jede Sektion habe, wie jede Nation, ihre Besonderheiten – inspiriert durch die Gegebenheiten in den jeweiligen Ländern. 80 Mitglieder zählt der Verein – ab sechs Jahren können die Kinder mit dem Sport beginnen. Die Eltern übernehmen dabei ehrenamtlich eine Patenschaft für eine Sektion, um diese zu pflegen.

 

Auch eine Werkstatt und ein Vereinsheim sind auf dem Gelände integriert.

Auch eine Werkstatt und ein Vereinsheim sind auf dem Gelände integriert.

 

„In den Gesichtern der jungen Fahrer lässt sich der Spaß an dem Abenteuer, aber auch die professionelle Konzentration erkennen“, sagt Karl-Heinz Böing, Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftung. Schritt für Schritt lernen die Anfänger von den Profis. „Das tolle ist die Gemeinschaft untereinander“, sagt Klaus-Dieter Weßing von der Stadt Stadtlohn. Neben Kraft und Gleichgewicht ist die mentale Fitness bei der Sportart entscheidend. „Man kann nicht einfach losfahren, die Prüfung muss erst im Kopf gelöst werden“, weiß Werner Tippke, der sein ganzes Herzblut in dieses Gelände steckt. Dienstags und mittwochs ist von 16 bis 18 Uhr Training. Die rund acht Kilo schweren Räder können vor Ort ausgeliehen werden. „Es ist wirklich ein besonderer Ort den Werner Tippke hier geschaffen hat – ein echtes Abenteuerland“, sagt Frank Poppenborg, Sparkassen-Filialdirektor.