Sparkasse Westmünsterland  

Personelle Zusammenlegung der Filialen Heiden und Marbeck / Bargeldversorgung in Marbeck bleibt sichergestellt

von Robert Klein am in Sparkasse

Die Sparkasse Westmünsterland wird ihre Geschäftsstelle in Marbeck zu Ende Mai 2017 schließen und mit der Filialdirektion Heiden zusammenlegen. „Ausschlaggebend für diese nicht leichte Entscheidung ist, dass sich die Gewohnheiten unserer Kunden deutlich verändert haben“, erläutert Vorstandsmitglied Dr. Raoul G. Wild. Weiterhin werden Josef Suer und Sarah Tekülve ihre Kunden beraten, auch bei ihnen zu Hause. Die Bargeldversorgung in Marbeck wird die Sparkasse ebenfalls weiterhin gewährleisten.

 

„Wir machen das, was wir schon bei der Eröffnung der Geschäftsstelle 1975 getan haben: Wir passen uns an die veränderten Kundenbedürfnisse und -nutzungen an“, so Dr. Raoul Wild. Damals war online ein Fremdwort. Für jede Buchung gab es einen Vordruck, für nahezu jede Dienstleistung waren ein persönlicher Kontakt und daher sehr kurze Wege nötig. Die Geschäftsstelle wurde, auch wegen des Zuzugs nach Marbeck, von wesentlich mehr Kunden und deutlich häufiger genutzt.

 

Kundengewohnheiten haben sich geändert

Heute besucht ein Kunde eine Geschäftsstelle im Durchschnitt einmal pro Jahr. Online-Banking nutzt er dagegen mehr als zwei Mal pro Woche, mobile Angebote sogar fast täglich. Sehr viele Menschen nutzen das Online- oder Mobile-Banking für alltägliche Geldgeschäfte: Überweisungen tätigen, Daueraufträge einrichten, Kontostände abfragen, Kontoauszüge elektronisch abrufen und vieles mehr bietet die Sparkasse an. Diese Entwicklung liegt auf der Hand: Praktisch jeder hat mit einem Smartphone einen Hochleistungsrechner in der Hosentasche. Dr. Raoul G. Wild: „Wir haben in den letzten Jahren viel in diese digitalen Angebote investiert, weil sie von unseren Kunden stark und zunehmend nachgefragt werden. Die Geschäftsstellen würden weiterhin von den Kunden aufgesucht – jedoch immer seltener. „Wir sind nicht Treiber dieser Entwicklung, müssen aber auf diese reagieren.“

 

Qualitäts-Beratung in größerer Filiale

Zudem sind die Anforderungen an Beratungen in den letzten Jahren vielfältiger und komplexer geworden, auch weil Finanzdienstleistungen zunehmend reguliert wurden. Zudem müssen Anlagen in Wertpapieren schon seit Jahren und seit 2016 auch Baufinanzierungen – leider – aufwändig dokumentiert werden.

 

„Wir bieten unseren Kunden eine qualifizierte Beratung in einer diskreten und zeitgemäßen Atmosphäre“, weist Dr. Raoul G. Wild auf die Größe der Standorte hin. Eine solche Beratungsqualität ständig vorzuhalten und sicherzustellen, ist in der Geschäftsstelle Marbeck dauerhaft nicht mehr möglich.

 

In größeren Standorten gelinge dies deutlich besser, da dort die Kompetenzen der Kundenberater gebündelt werden können. Durch das künftig größere Team qualifizierter Mitarbeiter in der Filialdirektion Heiden können wir Vertretungen besser organisieren.

 

Filialen weiterhin Dreh- und Angelpunkt

Die Sparkasse investiert seit Jahren in das Filialnetz. „Es ist und bleibt zentraler Ankerpunkt in unserem Mehr-Wege-Angebot aus persönlicher Betreuung, Selbstbedienung und Online- und Mobil-Banking“, so Dr. Raoul G. Wild.


Für die künftige Bargeldversorgung in Marbeck sind verschiedene Möglichkeiten denkbar. „Gerne würden wir einen Geldautomaten vor Ort anbieten, die Möglichkeiten hierfür prüfen wir derzeit.“ Alternativ würde die Sparkasse auch einen Bringdienst einrichten. Kunden könnten Bargeld dann direkt nach Hause bestellen.

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