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Technik für mehr Wohlbefinden

eingestellt von Timon Dicks

Technik für mehr Wohlbefinden

Die bunten Blumen schweben auf dem Tisch. Durch sanftes berühren werden sie größer. Am „Zaubertisch“ sitzen (v. l.) Anneliese Theling (1. Vorsitzende), Katharina Epping, Haidrun Lügger (Schriftführerin), Dorothea Schleuter (2. Vorsitzende), Renate Giese und Vera Giesing von der Sparkasse.

Rhede. Positive Erlebnisse und Impulse können Menschen mit Demenz zu mehr Wohlbefinden verhelfen. „Durch unsere neueste Anschaffung werden die Bewohnerinnen und Bewohner animiert mitzumachen“, sagt Anneliese Theling, 1. Vorsitzende des Vereins Förderkreis Haus St. Hildegard. Daher ist das technische Gerät namens „Tovertafel“, was übersetzt Zaubertisch bedeutet, ein idealer Unterstützer im Umgang mit den Senioren. Der Förderkreis Haus St. Hildegard hat sich für diese Investition stark gemacht und dafür einen Antrag bei der Sparkassenstiftung für den Kreis Borken gestellt. „Die Reaktion der Menschen zu sehen, wenn sich hier auf dem Tisch etwas bewegt, ist richtig toll“, sagt Vera Giesing, Leiterin des Sparkassen-Beratungscenters bei ihrem Besuch. Die Sparkassenstiftung hat das Projekt mit 2.500 Euro unterstützt.

 

Eine weiße Kiste hängt an der Decke des Gruppenraums und projiziert die verschiedensten Spiele auf den Tisch. So können sich die Senioren beispielsweise einen Ball zuspielen, Schmetterlinge fliegen lassen, Seifenblasen zerplatzen, Blätter vom Tisch wischen oder Blumen mit einer leichten Berührung stark vergrößern. „Das Gute dabei ist, dass die Teilnehmer sich je nach ihren Fähigkeiten oder Interesse einbringen können“, so Dorothea Schleuter (2. Vorsitzende). Mit einer weiteren 1.000-Euro-Spende der Sparkasse Westmünsterland wurde zusätzlich noch ein digitaler Therapieball angeschafft. Mit visuellen und akustischen Reizen stimuliert auch er die meist demenzkranken Personen. „Der Ball kann in einer Gruppe, aber auch von einzelnen Bewohnern eingesetzt werden“, sagt Anneliese Theling.

Hintergrundinformation zu den Sparkassenstiftungen:

Mit der Errichtung von sechs Sparkassenstiftungen hat die Sparkasse Westmünsterland ihr gesellschaftliches Engagement dauerhaft gestärkt. Die Besonderheit von Stiftungen ist, dass ihr Kapital nicht verbraucht wird. Nur die Erträge dürfen für den Stiftungszweck genutzt werden. Auf diese Weise sind die Sparkassenstiftungen ein zuverlässiger Partner für die Träger gemeinnütziger Projekte. Mindestens einmal im Jahr entscheiden die jeweiligen Stiftungskuratorien über die Mittelvergabe. Jeder Bürger kann eine Stiftungsunterstützung beantragen mit einer Beschreibung, worin und für wen der besondere Nutzen des geplanten Projekts besteht, wie die Gesamtfinanzierung erfolgt und welche Folgekosten entstehen. Unterlagen zur Veranschaulichung unterstützen den Antrag. Welche Projekte durch die jeweilige Sparkassenstiftung gefördert werden können und was dabei zu beachten ist, wird in den Förderrichtlinien erläutert. Diese sind über www.sparkasse-westmuensterland.de/stiftungen erhältlich.